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Umgrenzung der Zone 1 in Rot: Neckarpark mit HIP, Ideenteil Umfeld Bahnhof gestrichelt


Umgrenzung der Zone 2 in Grün: Neckarbogen und Wohlgelegen, Ideenteil Süd Umfeld ABX-Halle und Ideenteil Nord Wohlgelegen und Ufergrün Alter Neckar gestrichelt, im Anschnitt
Umgrenzung der Zone 3 in Gelb: Neue Mitte Böckingen mit Ortsrand, Ideenteile Wolfsgraben, Umfeld Eisenbahnmuseum, Viehweide Nord und Eisenbahnergärten gestrichelt
Umgrenzung der Zone 4 in Blau: Theresienwiese und Frankenstadion mit Anschluß an den Wertwiesenpark, Ideenteil Bahnhofsvorstadt und Altneckarufer gestrichelt

Wettbewerbszonen 1 bis 4

Zone 1: Der Neckarpark mit HIP

Der Neckarpark fügt sich unmittelbar an die Heilbronner Innenstadt und umschließt die attraktiven Abschnitte des Altneckars mit Wilhelmskanal und den beiden kleinen Inseln einschließlich der ehemaligen Großen Bleichinsel mit Hallenbad, Eissporthalle und Rollsporthalle. Dieser neue Park wurde in den vergangenen Jahren teilweise realisiert. Er ist als zentraler Stadtpark angelegt und dient als wichtiges Bindeglied nach Norden in Richtung HIP, nach Westen in den neuen Neckarbogen und weiter nach Böckingen mit der Neuen Mitte Böckingen. Er ist gleichermaßen Durchgangsort und Aufenthaltsbereich. Seine Gestaltungselemente entsprechen höchsten Anforderungen, die Akzeptanz in der Heilbronner Bevölkerung ist entsprechend positiv. Neben dem abwechslungsreichen Thema Wasser zeichnet sich der Neckarpark insbesondere durch seinen alten Baumbestand aus.

Im Rahmen des Wettbewerbs neu zu entwickeln ist die Nordhälfte der Kraneninsel sowie das Umfeld der Rollsporthalle. Weiter nach Norden ist die gesamte Uferzone am Altneckar entlang des geplanten Heilbronn-Innovations-Park (HIP) Gegenstand des Wettbewerbs.


Zone 2: Das neue Stadtquartier Neckarbogen

Das Fruchtschuppenareal (FSA), das sich von den Gleisanlagen des Hauptbahnhofes bis zur Peter-Bruckmann-Brücke im Norden und zu den Gleisanlagen der Hafenbahn im Westen erstreckt, ist das Herzstück des neuen Stadtquartiers „Neckarbogen“.  Aus ihrem Wettbewerbsentwurf „Masterplan Neckarvorstadt“ hat die Arbeitsgemeinschaft Steidle/t17 aus München in Zusammenarbeit mit der Stadt Heilbronn einen städtebaulichen Rahmenplan erstellt, der Grundlage für die weitere Entwicklung, insbesondere die verbindliche Bauleitplanung sein wird.

Aufgabe des BUGA-Wettbewerbs ist die Gestaltung des Neckaruferparks westlich des Altneckars einschließlich des Umfeldes der ehemaligen Reederei Schwaben und die Ausformulierung der Lärmschutzwälle, die zur Hafenstraße hin notwendig werden.

Weiter ist Wettbewerbsaufgabe, die Gestaltung der Marina, die Gestaltung des Parks zwischen Hafenbahn und Westschenkel der geplanten Bebauung sowie die Formulierung des zentral bedeutsamen Grünzugs, der nördlich von den Gleisanlagen des Hauptbahnhofes als Ost-West Fuß- und Radwegverbindung die Innenstadt mit dem neuen Stadtquartier Neckarbogen und darüber hinaus mit der Neuen Mitte Böckingen verbindet.


Zone 3: Böckingen "Neue Mitte", Bahnbogen und Ortsrand Böckingen Süd

Im Bereich Bahnbogen ist vom Wettbewerbsteilnehmer ein städtebauliches Konzept für die „Neue Mitte Böckingen“ zu entwickeln. Der Teilnehmer soll hier den Siegerentwurf aus dem städtebaulichen Ideenwettbewerb „Masterplan Neckarvorstadt“ prüfen, modifizieren oder ein neues Konzept entwickeln.

Die Neue Mitte Böckingen soll Kommunikations- und Versorgungszentrum für gesamt Böckingen sein und mit den Hauptlinien der Stadtgrundrisse in Böckingen Nord und Böckingen Süd optimal verflochten sein.

Wesentliche freiraumplanerische Aufgabe ist die Entwicklung eines Ost-West-Grünzuges nördlich der Gleise.


Zone 4: Die Theresienwiese, das Frankenstadion und der Wertwiesenpark

Die Theresienwiese wird heute und künftig als Messe-, Fest- und Parkplatz genutzt. Die Oberfläche der entsprechend tragfähig ausgebauten Fläche besteht teilweise aus Asphalt und teilweise aus Schotter/Splitt. Die „Theresienwiese“ ist in weiten Teilen ohne Vegetation, lediglich an den Rändern findet sich sporadisch Baumbestand. Angesichts ihrer zentralen Lage und klimatischen Bedeutung soll die Fläche qualitätsvoll umgestaltet werden.

Das Frankenstadion ist die zentrale, vereinsgebundene Sportanlage in der Innenstadt. Neben dem Stadion mit Kampfbahn sind diverse Trainingsplätze vorhanden. Östlich wird die Sportanlage begrenzt durch die Parkierungsanlage der südlichen Theresienstraße, im Westen grenzt das eher eintönige Steilufer des Kanalhafens an. Südlich der Badstraße und dem Altneckar, der hier vom Kanalhafen abzweigt, liegt der stark frequentierte Freizeitpark „Wertwiesenpark“ (LGS 1985). Die Abfolge dieser Freiräume unmittelbar am Ostufer des Neckarkanals soll in einen funktionalen, gestalterischen und ökologischen Zusammenhang gebracht werden.

Der Wertwiesenpark wird im Zuge der BUGA nicht verändert. Denkbar ist es aber, den Ausstellungsrundweg in den Nordteil dieses Parks zu führen und auch hier geeignete Ausstellungsthemen der BUGA zu präsentieren.