News - Detailansicht
Im BUGA-Wettbewerb zeigen sich erste Konturen
Die erste Bearbeitungsphase des freiraumplanerischen Realisierungswettbewerbs BUGA Heilbronn 2019 ist beendet: 22 Büros haben sich der komplexen Aufgabe gestellt und 160 Planmeter Gestaltungsvorschläge für die Daueranlagen und die Ausstellung der Bundesgartenschau 2019 eingereicht.
"Wir erhoffen uns qualitätvolle, aber auch machbare Pläne für eine neue Stadtlandschaft mitten in Heilbronn", umreißt der Vorsitzende der BUGA Heilbronn 2019 GmbH, Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach, seine Erwartungen. Die Büros hatten seit Ende August eine über 100-seitige Auslobung mit einer Vielzahl von Anlagen durcharbeiten müssen und sich den teils kniffligen Aufgaben durch intensive Ortsbegehungen genähert.
Nach einer Vorprüfung wird das Preisgericht im Januar 2011 alle Wettbewerbsarbeiten in Augenschein nehmen und beurteilen, welche grundsätzlichen Lösungsansätze besonders innovativ, authentisch und wirtschaftlich sind. Dann beginnt - wegen der hohen Anforderungen an die Teilnehmer - eine zweite Wettbewerbsphase, in der die besten Arbeiten der ersten Phase vertieft werden. Im Mai 2011 wird das Preisgericht endgültig entscheiden - erst dann können die Wettbewerbsarbeiten und -teilnehmer öffentlich gemacht werden: Geplant ist eine umfassende Ausstellung zu den Ideen für das 70 Hektar große BUGA-Gelände, die dann auch Grundlage für einen weiteren intensiven Dialog mit den Heilbronner Bürgerinnen und Bürgern sein wird.
Das offene anonyme zweiphasige Verfahren ermöglichte allen europäischen Landschaftsarchitekten die Teilnahme am Bundesgartenschauwettbewerb, allein oder gemeinschaftlich mit Stadtplanern oder Architekten. In der ersten Phase wurden mit der Auslobung im Juli grundsätzliche Lösungsansätze zur Gestaltung der Daueranlagen und der Gartenschauausstellung in den Kernbereichen Fruchtschuppenareal, Neckarpark, Wohlgelegen, Theresienwiese, Frankenstadion und Bahnbogen Böckingen abgefragt. Das Preisgericht wird in der Januar-Sitzung allgemeine Hinweise für die weitere Durcharbeitung geben, damit die verbliebenen Teilnehmer die Entwurfskonzepte optimieren können.
02.12.2010 08:22 Uhr
